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Allgemeine Informationen zu den Nordseegarnelen/Nordseekrabben
Nordseegarnelen zählen zur Gruppe der Zehnfusskrebse und besitzen daher 10 kleine Beinchen, 2 lange Fühler und 2 scherenähnliche Greifer, mit denen Sie Ihre Beutetiere fangen. Nordseegarnelen
werden etwa 8-9 cm gross, die Durschnittsgrösse beträgt etwa 4 cm.
Die gräulich-sandfarbenen
und etwas durchsichtigen Garnelen leben als Grundtiere auf dem Meeresgrund.
Tagsüber graben sie sich in den Sand ein, in der Nacht werden sie aktiv
und jagen alle Tiere, die sie überwältigen können. In den wärmeren Monaten
des Jahres leben sie im flacheren Wasser des Wattenmeeres, wird es kühler,
ziehen sie sich in die tieferen Regionen der Nordsee zurück.
Zu ihren natürlichen Feinden zählen viele Fischarten, Vögel und auch junge Seehunde.
Auch in der Nordsee lebende Wale, zum Beispiel der Schweinswal
haben dieses Krustentier sprichwörtlich "zum Fressen gern".
Foto: im Salzwasser gekochte Nordseekrabben - dadurch erhalten Sie
ihre typisch rote bis rosa-rote Farbe.
Wie werden Nordseegarnelen sonst noch genannt? Der lateinische
Name für die Tiere lautet Crangon Crangon. Ansonsten bezeichnet
man sie überwiegend als Nordseekrabben, Granat, Porren
und auch graue Krabbe.
Wie werden sie gefangen? Nach dem Auslaufen der Kutter
werden die Netze über den Grund ausgelassen. Die beiden Ausleger auf den
Krabbenkuttern, nennt man Baumkurren, an denen sind die Fangnetze befestigt,
mit denen die aufgeschreckten Garnelen, eingesammelt werden.
Die Verarbeitung
Um die Krabben haltbar zu machen, werden sie noch an Bord des Kutters
im Meerwasser gekocht. Das Krabbenkochen ist ein Thema
für sich. Wenn der Kessel überfüllt ist, erhalten sie nicht ihre typische
Krümmung - werden sie zu kurz gekocht, ist das Fleisch nicht fest genug
und kann nur schwer ausgepult werden.
Bei diesem Vorgang erhalten sie auch die typisch rosarote bis rotbraune Farbe, wie es auch bei Hummern der Fall ist.
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